Jump to ContentJump to Main Navigation
Show Summary Details

Klemperer Online

Tagebücher 1918–1959

[ Klemperer Online: Diaries, 1918–1959 ]

View More
More options …

Search

Search publication

Browse

Free Access

Nach einem gipfelhaft furchtbaren Tag eine dauernde weitere Verschlimmerung der Situation. Gestern Mittag, gegen ½ 2 – ich hatte die Kartoffeln auf dem Feuer – wieder Gestapo, das viertemal in 14 Tagen. Erst schien hier oben alles sich über Kätchen1 zu entladen, die im Bade saß u. als Monna Vanna2 im Schlafrock erschien. Sie hatte am Morgen von ihrem Schwager Voß einen langen Maschinenschriftbericht über den Bombenangriff auf Köln3 u. die großen Zerstörungen erhalten. An sich nichts Strafbares, da der Angriff in den Zeitungen geschildert worden, u. da Ludwig Voß durchaus patriotisch schreibt. Aber an eine Jüdin. „Ihr freut Euch darüber! Ihr hetzt damit!“ Auf Kätchens Tisch lag das Couvert neben einer Postkarte ihrer Mutter4, die ihr Speiseöl von ihrer Karte versprach (auch das ein Verbrechen.) Der Brief wurde in ein Fauteuil geknautscht („versteckt“) gefunden. Alles durchstöbert, Kätchen mußte den Teppich aufrollen, erhielt Fußtritte dabei, jam̅erte, wurde bedroht, mußte die Adresse des Schwagers aufschreiben. In ihrem Zimmer entstand das gleiche Chaos wie beim ersten Überfall. Die Reihe der unflätigen Schimpfworte war eigentlich eng. Immer wieder Schwein – Judenschwein, Judenhure, Säue, Miststück – mehr fällt ihnen nicht ein. Ich war auf einen Stuhl in der Diele gezwungen worden, mußte alles mitansehen, und =hören u. zitterte immer um mein Tagebuch. Ich mußte beim Abhängen der schweren Gemälde helfen. Bisher war mir wenig Übles geschehen. „Warum hat deine Alte so viel Wollzeug u. Stoff herumliegen? Weiß sie nicht daß Spinnstoffsam̅lung ist?“ – „Doch, sie ist gerade beim Heraussuchen für diese Sammlung.[“] Ich glaubte schon aus der Gefahr zu sein, als der Mythus des 20 Jh’s u. mein Notizblatt daneben zur Katastrophe führten. Das vorige Mal, bei einem offenbar etwas höheren Beamten, hatten Buch u. Notizen zun kaum Widerspruch erregt. Diesmal wurde mir diese Lektüre als furchtbares Verbrechen angerechnet. Das Buch wurde mir auf den Schädel gehauen, ich wurde geohrfeigt, man drückte mir einen lächerlichen Strohhut Kätchens5 auf: „Schön siehst Du aus!“ Als ich dann auf Befragen angab, bis 1935 im Amt gewesen zu sein, wurde ich von zwei mir schon bekannten Kerlen6 zwischen die Augen gespuckt. Indem erschien Eva vom Einkauf. Die HandTasche wurde ihr sofort abgenommen, man schimpfte auch auf sie wegen des Buches ein. Ich wollte ihr zuhilfe kommen, wurde geohrfeigt u. mit Fußtritten in die Küche gestoßen. (Ohrfeigen u. Tritte waren auch diesmal erträglich – aber mein armes Herz u. die Angst um die weitere Entwicklung!) Eva verteidigte sich sehr ruhig. „Das Buch habe ich entliehen, mich interessiert Ihre Methode, ich schreibe darüber an meinen Vetter, den Oberbürgermeister von Potsdam, Arno Rauscher.7“ – Einer der Kerle brüllte: „Damit wollen Sie uns drohen, das werden Sie büßen!“ (Aus „Du“ war „Sie“ geworden, u. sie wurde diesmal nicht geschlagen u. „nur einmal ein klein bißchen“ angespuckt.[)] Sie sagte sehr ruhig, von Drohung sei keine Rede, sie wisse gar nicht, ob ihr Vetter heute noch im Amt sei, sie habe ihres Ahnenpasses wegen sich vor einiger Zeit an ihn wenden müssen, sie habe ihn jetzt genannt, um ihr Interesse für ein Buch des 3. Reiches zu motivieren. – „Wenn ich eine Verwandte hätte, die sich mit einem Juden abgibt, die würde ich aufs tiefste verachten, Sie artvergessenes Weib!“ So ging das noch ein Weilchen weiter, aber es erfolgten gegen E. u.michkeine keine Tätlichkeiten. Nur wurde unter heftigsten Drohungen darauf gedrungen das Buch abzugeben u. uns nicht zu unterstehen, weiter eine Leihbibliothek zu benutzen. (Ich sagte Eva nachher, ihre Verteidigung sei ein sehr gewagter Schritt gewesen u. könne üble Folgen haben. Sie erwiderte: „Die Bestien sind feige.“ – Sie hat vor wenigen Jahren Namen u. Bild dieses Vetters, mit dem sie als Mädchen viel ver-

Page:  kehrte, im Illustrierten Beobachter gefunden. Sie stellte heute im Potsdamer Adreßkalender fest, daß er inzwischen „i. R.“ geworden, aber in Potsdam, Schloß Sanssouci, wohnt. Vielleicht wirklich eine allerletzte Hilfe.) Die Bilanz dieser gestrigen Haussuchung für uns: es fehlte alles Brod, ein unangerissener Zweipfünder, ein Pack Streichhölzer, alle Sachen im Badezimmer, fast aller Zucker, ein Fünfmarkschein aus der Brieftasche. Jämmerlich! Aber die eigentliche irreparable Schädigung besteht doch im Fortfall der Leihbibliothek. Nun ist meine Studienmöglichkeit noch mehr eingeschränkt als bisher. Ich werde in allen jüdischen Familien u. bei Annemarie herumbitten u. -betteln; aber fraglos bin ich sozusagen noch matter gesetzt als zuvor. Es kom̅t die Angst, die immer stärkere Angst hinzu, Manuscript[e] im Hause zu haben. Das 18ieme, das Curriculum, die LTI – alles stockt. Ich kann nicht mehr arbeiten, nur noch mich beschäftigen. Und die wieder gesteigerte Unsicherheit. – – Die eigentliche Katastrophe aber hatte sich gar nicht bei Kätchen8 u. mir abgespielt. – (Ich habe vergessen, am Fußboden sah es ähnlich aber nicht ganz so schlimm aus wie beim ersten Aufräumen. Immerhin war das Notizblatt zum „Mythus“, eine Arbeit von zwei Tagen zerfetzt, u. Evas Cigarettenhülsen waren zertreten u. verstreut, ebenso wieder ihre Patiencekarten.) – Die Katastrophe also entlud sich über Frau Pick9 die 77jährige. Sie ist wieder furchtbar geschlagen u. gestoßen worden. „Dein Mann10 hat die Malzfabrik gehabt? Der Blutsauger! Dein Wurf ist im Ausland u. hetzt gegen uns, aber Dich haben wir, u. Du kom̅st uns nicht davon. Du bist morgen früh um 7 auf der Gestapo – Du gehst allein – wer dich begleitet, fliegt ins KZ.“ Frau Pick erzählte uns das, als wir danach bei ihr unten waren. Sie setzte etwas Merkwürdiges hinzu. Drei Kerle hatten sie gepeinigt; ein vierter, einen Augenblick allein mit ihr, habe ihr aufs freundlichste zugeflüstert: „Lassen Sie sich gut raten, gehen Sie morgen früh nicht hin.“ (Wir hörten neulich einen ähnlichen Fall von Kätchen:11 eine Arbeitskameradin kam nachhaus, der Chauffeur eines Gestapoautos vor der Haustür rief sie an: Fräuleinchen, gehen Sie noch eine Weile spazieren – die sind oben! Selbst unter diesen Leuten also „Verräter“.) Frau Pick sagte, sie sei körperlich unfähig den weiten Weg zu machen, si[ch] noch weiter mißhandeln zu lassen, sie habe ein schönes Leben gehabt, u. nun sei es zuende. Frau12 P. ist im Gegensatz zu Ida Kreidl durchaus nicht sentimental u. weichlich, sie hatte vordem immer ihre Lebensfreude u. ihren Lebenswillen betont. Wir waren ernstlich besorgt um sie. Um 9 kam sie zu uns herauf, brachte 55 M. etwas Schmuck u. ein paar Kleinigkeiten; darüber sollten wir verfügen, wenn sie morgen verhaftet würde. Kurz vor 10 ging ich noch einmal zu ihr hinunter, sie saß ruhig im Fauteuil, eine Decke über sich, sehr ruhig, aber sehr blaß, u. es zuckte immerfort zwischen ihren Augen. Ich sagte ihr: wir wollen uns nichts vormachen; Sie haben die Absicht sich zu töten. Denken Sie an Ihre Kinder13, denken Sie daß beim Lebenden Hoffnung, daß die Sache der Nazis hoffnungslos ist, bleiben Sie tapfer .. usw. usw. Ich suchte sie auf alle Weise zu stärken, zu beschwören. Ich sagte: Geben Sie mir Ihr Wort, sich nichts anzutun.“ – „Ich kann es nicht versprechen, ich will noch einmal überlegen.“ – „Geben Sie mir doch Ihr Veronal[.“] (Wo haben nur all die Leute das Veronal her?) – „Das würde nichts helfen, lieber Herr Professor, ich habe noch andere Mittel da. Ich bin jetzt so müde, u. mir ist so übel.“ – Ich ging herauf, wir waren alle überzeugt, sie würde sich töten. – Um 6, wir lagen noch im Bett, öffnete Kätchen14 – sie floh ins Werk – unsere Schlafzimmertür, hinter ihr stand verstört Frau Ida Kreidl. Frau Pick schlafe sehr tief, athme sehr schwach, wir sollten sie ansehen. Die Frau schien ruhig zu schlafen, aber ihr Athem ging sehr leise, shr sehr flach u. schnell u. sie bewegte sich nicht, trotzdem wir an ihrem Bett sprachen, die Tür öffneten u. schlossen. Wir zögerten bis gegen Axcht acht

Page:  Uhr, dann rief ich von der Gärtnerei gegenüber15 – sehr freundliche, mitfühlende, antinazistische Leute – den Dr16. Katz an. Ich sei nicht Arzt, hätte aber den Eindruck einer Veronalvergiftung. Er sagte, er habe wenig Bewegungsfreiheit – Auto sei ihm nur Nachts in schwersten Fällen erlaubt – er werde gleich eine Krankenschwester schicken u. im Lauf des Vormittags kom̅en. Als die Schwester, eine ruhige reife Frau, kam, war Frau17 P. noch bewußtlos, athmete aber besser, bewegte sich auch gelegentlich. Eine schwere Vergiftung schien nicht vorzuliegen. Wir hatten für 8 Uhr mit dem Erscheinen der Gestapo gerechnet, sie war aber von Dr18. Katz benachrichtigt worden. Wir waren mehrfach bei Frau P. unten; man plauderte u. hörte im̅er angstvoll auf jedes Auto. (Die gesteigerte Angst u. Unsicherheit ist das Schlimmste.) – Katz kam gegen Mittag u. war gewissermaßen entsetzt einen leichten Fall zu finden. Nach dem Durchsuchen ihrer Medikamente, u. später nach ihrer Aussage, hat Frau Pick nur Adalin genom̅en, freilich 8 Stück. Katz sagte, es seien schon ähnliche Fälle vorgekom̅en, die Gestapo betrachte derartiges als „Tarnung“ u. „Sabotage“, die Leute wollten sich nur an der Ordre des Kom̅ens vorbeidrücken. Er, Katz, werde den Fall etwas ernsthafter hinstellen, schon um sich selber u. mich zu decken. Aber Frau P. werde in zwei Tagen hergestellt sein u. nach 3, 4 Tagen erneute Ordre von der Gestapo erhalten, wo man sie dann erst recht malträtieren werde. – So sehe ich neues Unheil voraus, Der Selbstmordversuch wird sich wiederholen, die Aufmerksamkeit der Gestapo auf unserm Haus haften bleiben. (Man hat gestern auch in den versiegelten Zim̅ern Friedheims gewühlt u. geplündert u. sie dann neu versiegelt.) Ich sah u. hörte manches von dem allmählichen Zusichkom̅en Frau19 P.’s mit an. Jammervoll. Sie ist eine feine schön wirkende schlanke alte Dame, eine wirkliche Dame. Wie sie da hilflos u. betäubt auf einen Nachttopf gesetzt wurde, wie die nackten Schenkel gelbe Knochen mit wenig Umhüllung waren, wie der Topf durch irgend eine Ungeschicklichkeit zerbrach ... Nachher, wie sie ein paar Worte zu sprechen begann: sonst eine lebhafte geistvolle Stimme, jetzt ein wehleidiger undeutlicher Singsang. Und ich hatte weniger Mitleid als Grauen. – – Gestern, u. heute tagüber war ich sehr zerschlagen, der verstärkte Druck der Lebensgefahr, die weitere Drosselung, die grausame Unsicherheit lasteten sehr. Jetzt gegen Abend bin ich schon wieder beruhigter. Es muß auch so weitergehen. Irgendwelche bereichernde Lektüre, wird sich schon finden, u. das Tagebuch werde ich weiter wagen – Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. – Ein tragikomischer Zwischenfall. Beim Kaufmann Hähne am Wasaplatz sprach mich eine besternte Dame mit zwei netten kleinen Jungen20 an. „Herr Prof Klemperer, nicht wahr?[„] Wie es Frau Pick gehe. Sie selber: Frau Hirschel, ihr Mann Vorsteher der Gemeinde21, war schon im Bilde. Ich berichtete, sie begleitete mich, die Jungen liefen voraus u. klingelten, ehe ich ihnen unser Haussignal (drei dreimal kurz v v v) mitteilen konnte, zum Unglück blieb auch noch der Klingelknopf stecken, u. sie hatten den mittleren, den zu uns führenden erwischt. Natürlich glaubte E, die Gestapo sei da. Sie war gerade damit beschäftigt für die zwei gestern zerrissenen Patiencekarten Ersatz zu malen, sie hatte das ganze Kartenspiel u. eine Tabakschachtel u. Cigarettenhülsen neben sich. Also besonders gefährdete Sachen. Sie warf alles unter den Ofen in der Küche, ehe sie ans Fenster stürzte. Irgendwo ist immer noch ein bisschen Komik im Spiel – Frau Ida22 weint um ihren Nachttopf –, interessant ist auch alles: aber über das unfaßbar Grausige der Situation hilft das nicht hinweg, u. jeden Tag fühlen wir uns schlimmer gehetzt u. dem Tod näher. Wir glaubten vorgestern, die Lage sei unüberbietbar schlimm, sie ist seit gestern 100 x schlimmer, sie wird morgen wieder noch schlimmer als heute sein. Page:

Fußnoten

  • 1

    Leidensgefährten - Voß, Käte, geb. Joachimsthal

  • 2

    Monna Vanna, Titelheldin eines Stückes von Maurice Maeterlinck (1862–1949); sie ist an eindrucksvoller Stelle des Stückes unter ihrem Mantel nackt.

  • 3

    In der Nacht zum 31. 5. 1942 wurde Köln das Ziel des ersten britischen 1000-Bomber-Angriffs auf eine deutsche Großstadt; es gab 474 Todesopfer, 45 000 Einwohner wurden obdachlos.

  • 4

    Leidensgefährten - Joachimsthal, Bertha, geb. Joachimsthal

  • 5

    Leidensgefährten - Voß, Käte, geb. Joachimsthal

  • 6

    Gestapokommissar Arno Weser, „der Spucker“, und SS-Sturmbannführer Johannes Clemens, „der Schläger“. – Weser beging 1945 Selbstmord; Johannes Clemens wurde 1943 SS-Hauptsturmführer und Mitarbeiter des deutschen Polizeichefs in Rom, Herbert Kappler, er war dessen rechte Hand beim Massaker an den 335 Geiseln in den Ardeatinischen Höhlen bei Rom 1944; 1948 wurde er im Prozeß vor einem italienischen Kriegsgericht aufgrund von „Befehlsnotstand“ freigesprochen und trat 1951 (im Auftrag des sowjetischen Geheimdienstes) in die Organisation Gehlen ein; nach der 1961 erfolgten Enttarnung wurde er 1963 wegen Landesverrats in Tateinheit mit verräterischen Beziehungen zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt; die von ihm als SS-Offizier begangenen Verbrechen wurden nie geahndet (Vgl. Wolfgang Kraushaar, „Karriere eines Boxers“, in: „Im Herzen der Finsternis. Victor Klemperer als Chronist der NS-Zeit“, hrsg. von Hannes Heer, Aufbau-Verlag, Berlin 1997).

  • 7

    Arno Rauscher (1874–1950), deutschnationaler Oberbürgermeister von Potsdam (1924–1934); war am 21. 3. 1933 am „Tag von Potsdam“ beteiligt, mußte jedoch 1934 zurücktreten und dem NSDAP-Kreisleiter Generalmajor a. D. Hans Friedrichs Platz machen. Rauscher war Autor mehrerer Shakespeare-Übertragungen; er starb im Mai 1950 in Potsdam.

  • 8

    Leidensgefährten - Voß, Käte, geb. Joachimsthal

  • 9

    Leidensgefährten - Pick, Julia, geb. Winter

  • 10

    Leidensgefährten - Pick, Joseph

  • 11

    Leidensgefährten - Voß, Käte, geb. Joachimsthal

  • 12

    Leidensgefährten - Pick, Julia, geb. Winter

  • 13

    an Ihre Kinder – Hans Pick (1888–1974), flüchtete 1939 nach England; Lore Maria Pick, verehel. Heer (1914– ?), lebte in der Schweiz; Carl Victor Pick (1892–1971) entkam mit seiner Frau Nina, geb. Blinoff, 1939 nach Schweden.

  • 14

    Leidensgefährten - Voß, Käte, geb. Joachimsthal

  • 15

    von der Gärtnerei gegenüber – Johannes Niekley, Caspar-David-Friedrich-Str. 24 (vordem Gärtnerei von Martha, verw. Lange).

  • 16

    Leidensgefährten - Katz, Willy

  • 17

    Leidensgefährten - Pick, Julia, geb. Winter

  • 18

    Leidensgefährten - Katz, Willy

  • 19

    Leidensgefährten - Pick, Julia, geb. Winter

  • 20

    Leidensgefährten - Hirschel, Alfred

  • 21

    Frau Hirschel, ihr Mann Vorsteher der Gemeinde – Kurt Hirschel (1892–1944), vordem Leiter der Pelzabteilung des Dresdner Bekleidungshauses Hirsch & Co., ab 1939 ehrenamtlicher Vorsitzender der „Israelitischen Religionsgemeinschaft zu Dresden e. V.“ bis zu deren Auflösung 1943; seine Frau Elsa, geb. Glauber (1898–1944?), Germanistin; ihre Söhne Alfred (1931–1944?) und Wolfgang (1935–1944?). – Sie alle wurden in Auschwitz ermordet.

  • 22

    Leidensgefährten - Kreidl, Ida, geb. Schick

  • s
Download PDF
Faksimile Ausschnitt © 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston. Alle Rechte an den Originaltexten © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin. Verwendung der Digitalisate der Tagebücher mit freundlicher Genehmigung der SLUB Dresden.
Back to top