Jump to ContentJump to Main Navigation

Galileos New Yorker Sternenbote von 1610 neu analysiert

February 14, 2014

Galileo's O, Bd. 3, ist in der Buchgeschichte ohne Vorbild. Ein Kreis von Spezialisten der Kunst-, Buch-, Wissenschafts-, Material- und Restaurierungsgeschichte korrigiert in diesem Werk die eigenen Ergebnisse der ersten beiden Bände, in deren Zentrum das New Yorker Exemplar von Galileis "Sternenboten" (Sidereus Nuncius) von 1610 stand, das sich als eine Fälschung erwiesen hat. Indem Bd. 3 die Chronologie und die Methoden dieser Entdeckung beschreibt, könnte er eine Art Wasserscheide darstellen im andauernden Wettstreit zwischen den fortwährend verfeinerten Methoden von Fälschern und den angewandten Praktiken, ihnen auf die Spur zu kommen. Das Buch ist schließlich ein Psychogramm von Spezialisten, die gleichsam gegen sich selbst forschten, um vergleichbare Irrtümer in Zukunft zu vermeiden.

Galileos New Yorker Sternenbote von 1610 neu analysiert.

Eine Veranstaltung mit dem Galileo-Forschungsteam aus Anlass des Erscheinens von
Galileo's O, Bd. 3
A Galileo Forgery. Unmasking the New York Sidereus Nuncius
Edited by Horst Bredekamp, Irene Brückle and Paul Needham
 

Freitag, 14.2.2014, 18.00 Uhr
Kinosaal (Raumänderung), Humboldt-Universität, Universitätsgebäude am Hegelplatz, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin
Eintritt frei
Begrüßung Prof. Dr. Peter A. Frensch (Vizepräsident für Forschung, Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Sven Fund (De Gruyter, Berlin)
Kurzvorträge und öffentliche Diskussion
Teilnehmer:
Horst Bredekamp (Humboldt-Universität, Berlin)
Irene Brückle (Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart)
Oliver Hahn (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin)
Manfred Mayer (Karl-Franzens-Universität, Graz)
Paul Needham (Princeton University)
Nicholas Pickwoad (University of the Arts London)
Theresa Smith (Harvard University, Cambridge)